Rückbildungsgymnastik

 

Die Geburt ist überstanden, Sie sind wieder zu Hause – jetzt beginnt der Alltag mit Kind. Ihre Hebamme wird Sie während des Wochenbetts zu Hause betreuen. Nach diesen vier Wochen sollten Sie auch wieder an sich denken. Der Körper hat sich dann soweit von der Geburt erholt, dass Sie einen Rückbildungskurs besuchen können. Meist bietet auch die eigene Hebamme solche Kurse an.


Warum ist Rückbildungsgymnastik wichtig? Gebärmutter und Beckenboden wurden während Schwangerschaft und Geburt stark beansprucht. Muskeln und Bänder sind stark gedehnt – haben Schwerstarbeit geleistet, davon müssen sie sich in den ersten Wochen nach der Schwangerschaft erholen. Das heißt nicht, dass Sie die ganze Zeit daheim im Bett liegen müssen. Nehmen Sie sich am Anfang dennoch nicht zu viel vor. Kurze Spaziergänge mit oder ohne Kind tun bereits gut.

Wie wichtig diese Rückbildungsgymnastik ist, zeigen auch Erkenntnisse über Spätfolgen wie Gebärmuttersenkung und Inkontinenz, die oft erst Jahre später auftreten. Deshalb: Wer seinen Beckenboden trainiert und sich regelmäßig bewegt, kann diese Folgen vermeiden und tut etwas für seine Gesundheit.

Unsere Extra-Leistung für Sie

Wir beteiligen uns an den Kosten für Rückbildungsgymnastik bei Hebammen und, nach Vorlage einer kassenärztlichen Verordnung, auch bei Krankengymnastinnen. Dafür muss die Rückbildungsgymnastik in den ersten vier Monaten nach der Geburt begonnen und bis zum neunten Monat nach der Geburt abgeschlossen sein.

Nutzen Sie auch Ihr Präventionsbudget, um mit Hilfe unserer Präventionskurse 
Ihre Fitness und Ihr Wohlbefinden nach der Geburt zu steigern.