HPV-Impfung(en) 

 

Gebärmutterhalskrebs, das Zervixkarzinom, ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Inzwischen ist allgemein anerkannt, dass das Zervixkarzinom auf einen Infekt mit den Humanen Papillomviren zurückzuführen ist. Die meisten sexuell aktiven Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit dem HP-Virus in Berührung. Die Mehrzahl der Frauen überwindet einen Infekt mit bleibender Immunität gegen den jeweiligen Virustyp. Doch ca. 3% der Frauen können den Infekt nicht vollständig eliminieren und Teile des Virus setzen sich in Zellen des Gebärmutterhalse fest. Seit Ende 2006 ist in Deutschland ein Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV) erhältlich.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. 
In den meisten Fällen wird der Krebs durch so genannte humane Papilloma-Viren (HPV) ausgelöst. 


Ein Impfschutz durch eine HPV-Impfung kann junge Mädchen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, vor einer späteren Erkrankung schützen.

Die Impfung erfolgt in drei Intervallen und muss zum Erreichen des vollen Impfschutzes komplett durchgeführt werden. Die BKK_DürkoppAdler übernimmt für 12-17jährige Mädchen die Kosten für eine Impfung gegen die Viren.

Im Rahmen unserer Extra-Leistungen erweitern wir die Altersbegrenzung für diesen Impfschutz von 11-25 Jahre.

Krebsvorsorgeuntersuchung
Die Impfung selbst ist kein Ersatz für eine Krebsvorsorge zum Gebärmutterhalskrebs, die für Versicherte ab dem 20. Lebensjahr durch die gesetzliche Krankenversicherung bereit gestellt wird. Die Impfung schützt nicht vor Erkrankungen, die durch andere HPV-Typen verursacht werden, die nicht im Impfstoff enthalten sind. Deshalb bleiben die Routineuntersuchungen zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge trotz Impfung wichtig.